"Das System, das wir vor 2006 für Lüftung, Heizung und
Klimaanlagen in Betrieb hatten, funktionierte in drei Betrieben im
Bereich der Steuerung nicht mehr", berichtet Thomas Goes,
Technischer Leiter bei Block House, "bis zum Herbst musste eine
neue Lösung her." So wurden in der technischen Abteilung einige
Angebote eingeholt. "Was uns wichtig war: Das neue System sollte
möglichst einfach gehalten sein, wir brauchen für unsere Betriebe
nur kleine Regler - mit einigen der angebotenen Lösungen hätte man
zwar ein Kraftwerk betreiben können, für unsere Belange waren viele
aber ungeeignet", erinnert sich Goes. Zudem sollte das System für
den Filialisten netzwerkfähig sein, also einfach in das vorhandene
IT-Netz eingebunden werden können. Im Rahmen der Suche stieß man
dann auf das Angebot der Firma Priva Building Intelligence. "Priva
hatte für unsere Anlage ein optimales kleines Gerät - aber es war
nicht netzwerkfähig", sagt Goes, "also fragten wir nach, ob sich da
nicht vielleicht etwas machen ließe." Nur drei Tage mussten die
Hamburger warten - dann präsentierte Priva eine Lösung, die eine
Anbindung an das IT-Netz ermöglichte, zu "einem sehr guten
Preis-Leistungs-Verhältnis". Kurz vor Winterbeginn 2006 wurde die
Lösung in den drei betroffenen Restaurants eingerichtet.
Gewünscht: ein unkompliziertes, einfaches System
"Die eigentliche Installation ging sehr schnell, und das
System hat uns die Arbeit aus der Ferne sehr vereinfacht", sagt
Goes. Da in den anderen Filialen ebenfalls in absehbarer Zeit die
Systeme ausgewechselt werden mussten, war die Entscheidung daher
schnell gefällt - man wollte wieder Priva beauftragen. So wurden
nach und nach 22 Restaurants mit dem System ausgestatten, in 2011
sollen weitere fünf Häuser folgen, darunter auch "Jim
Block"-Filialen sowie das "Block Bräu" an den Hamburger
Landungsbrücken. Schlussendlich sollen alle Gastronomiebetriebe der
Block Gruppe ausgestattet werden.
Für Priva sprach dabei nicht nur die einfache Integration in
unser IT-System, sondern auch "die Tatsache, dass sich damit
Raumluft und Temperatur viel exakter regeln lassen als mit unserer
alten Lösung, die funktionierte eher wie eine Dampflokomotive -
zuverlässig, aber wenig genau. Dies verbraucht weniger Energie und
beeinflusst damit auch die Zahlen", sagt Thomas Goes: "Unser
Energieverbrauch ist im Bereich Strom um 10 % gesunken, im Bereich
Wärme sind es teilweise 30%". Ein Return on Invest erfolge damit
nach zwei bis vier Jahren.