Gesundheit

In Krankenhäusern, Laboratorien und anderen Gesundheitseinrichtungen kann ein optimales Klima Leben retten. Lösungen von Priva sorgen durch die Koppelung an die bereits vorhandenen Systeme und Anwendungen für ein vollständiges Gebäudemanagement, mit dem sich das Klima bis in den OP und die einzelnen Zimmer regeln lässt.

  • Driburg Therme

    Copyright: Driburg Therme
    Copyright: Driburg Therme

    Priva vertreibt Energiefresser aus Badeparadies

    Thermalbäder sind naturgemäß kostenintensiv bei Energie und Erhaltung. Bei der Wohlfühl-Oase im ostwestfälischen Bad Driburg gab es genau deshalb Handlungsbedarf. Mit einem maßgeschneiderten Energiespar-Contracting konnte die Firma Hubert Niewels GmbH hohe Energie-Einsparpotenziale im Thermalbad ausfindig machen und mit modernster Automationstechnik ausschöpfen. Die Aussichten sind vielversprechend: Hubert Niewels prognostiziert allein die Reduktion der jährlichen Energiekosten mit 27.800 Euro.

    Bei der praktischen Umsetzung vertrauten sie auf die innovative Technologie von Priva. „Wir haben die erst sechs Jahre alten Automationsstationen demontiert und durch die Priva Compri HX-Baureihe mit 588 E/A und MOD-Bus-Anbindungen für Frequenzumrichter ersetzt“, erklärt Jürgen Erhardt, Abteilungsleiter Mess- Steuerungs- und Regeltechnik, bei Hubert Niewels.

    Zugleich wurden die Steuerungen in den Schaltschränken von 24 VDC auf 24 VAC umgerüstet und zusätzliche Schaltschränke mit Priva Automationsstationen für die Integration von Saunatechnik, Aktionspumpen und externem Pumpenhaus errichtet. Auch die Gebäudeleittechnik hat Hubert Niewels ausgetauscht.

    Bedarfsabhängige Regelstrategien

    „Mit der Sanierung der Gebäudetechnik haben wir zuvor klar definierte Maßnahmen verwirklicht, die letztendlich zur gewünschten Energiekostenreduktion führen. So haben wir zweckmäßige und bedarfsabhängige Regelstrategien entworfen und Funktionsabläufe optimiert“, erzählt Erhardt.

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  • Institut für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie

    Präzise Qualitätssicherung dank Priva Compri HX

    Das Institut für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie in Frankfurt am Main versorgt rund 100 hessische Krankenhäuser kontinuierlich mit hochwertigen Blutprodukten. Qualität und Sicherheit spielen dabei eine große Rolle und haben bei jedem einzelnen Arbeitsschritt höchste Priorität. Das hausinterne System zur messtechnischen Überwachung der pharmazeutischen Prozesse muss deshalb sehr spezifischen Anforderungen gerecht werden. Dank intuitiver Automationslösungen von Priva ist das auch garantiert.

    Erst unlängst wurde vom Priva Partner Konrad MSR-Technik das sogenannte GMP Monitoring System im Institut modernisiert und mit dem Einsatz von Priva Technologie auf den neuesten Stand gebracht. GMP steht für Good Manufacturing Practice und ist eine Methode zur Qualitätssicherung. Es hat die Aufgabe, unter Berücksichtigung festgeschriebener Richtlinien, Messwerte bei der Herstellung von Medikamenten und Wirkstoffen systematisch zu erfassen und für die Einhaltung von definierten Grenzwerten zu sorgen.

    Hinzu kommt, dass die erhobenen Daten dauerhaft und manipulationssicher gespeichert werden müssen.

    Alle Benutzeranforderungen umgesetzt

    „Wegen der hochsensiblen Arbeitsprozesse war für uns sofort klar, dass wir bei der Sanierung der Automation auf die zuverlässigen Lösungen von Priva setzen“, erzählt Thomas A. Konrad, Geschäftsführer des gleichnamigen Priva Partners. Das vorhandene System stammt von Siemens. „Mit der Implementierung des Priva Systems, insgesamt 18 Compri HX-Controllern und der WebEngine V2 samt maßgeschneiderter Software Top Control konnten wir die verwendeten Schaltschränke optimal aufrüsten und alle Benutzeranforderungen umsetzen.“ Die Verbindung der verwendeten HX Controller mit der Priva Compri HX Webengine gewährleistet auch den mobilen Zugriff via Internet.

    Überwacht werden Reinräume, Labore und Digestorien, aber auch Tiefkühllager und Kryobehälter. Technisch möglich machen das die ebenfalls aus dem Hause Priva stammenden Softwareprodukte TC History und TC Vision. Die Anwendungen sorgen für eine lückenlose Nachvollziehbarkeit aller Abläufe.

    Werden definierte Grenzwerte über- oder unterschritten, wird umgehend ein optischer und akustischer Alarm in den entsprechenden Räumen aktiviert. Zusätzlich erfolgt eine Information über SMS und Email.

    Das Server-Clientsystem verfügt über neun Bedienplätze in einem eigenen Monitoring-Netzwerk. Zurzeit werden im Frankfurter Institut 1.512 Datenserien aufgezeichnet und archiviert. Für die Bewertung und Dokumentation der aufgezeichneten Daten kommt ebenso das von Konrad MSR-Technik selbst entwickelte Analyse-Tool PAT zum Einsatz.

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  • Manfred-Sauer-Stiftung

    Privas Gebäudeautomation bei Manfred Sauer punktet durch genaue Datenerfassung

    In den Produktionsgebäuden des Medizintechnik-Spezialisten Manfred Sauer in Lobbach bei Heidelberg herrschen stets gute Umweltbedingungen. Dafür sorgt die Gebäudeautomation Top Control des Profis Priva und die vom Vertriebspartner Lieb TGA durchgeführte Installation. Sie macht die Verwaltung und Optimierung der Heiz- und Kühlsysteme vor Ort leicht. Auch das neue Bewegungszentrum für Rollstuhlfahrer der Manfred-Sauer-Stiftung nutzt die Lösung, um für ein optimales Raumklima zu sorgen.

    Für das Top-Control-System kommen bei den Manfred-Sauer-Anlagen sieben Einzelregler der Typen HX3, HX4, HX8 und XM1 in sechs Schaltschränken zum Einsatz. Insgesamt erfasst das Priva-System dabei rund 330 Datenpunkte, was eine weitere Stärke der Lösung ist. Denn die umfassende Datenaufzeichnung und übersichtliche Wiedergabe dieser Informationen ermöglicht es genau nachzuvollziehen, was in den Anlagen passiert. Damit erleichtert die Lösung nicht nur Optimierungen an den Heizungs- und Lüftungsanlagen. Bei etwaigen Störungen kann der Fehler auch leicht via Remote-Zugriff gefunden und oft auch behoben werden, ohne dass Monteure ausrücken müssen.

    "Die Priva Lösung ist durch das grafische Programmieren einfacher und schneller als die Produkte vergleichbarer Anbieter", erläutert René Schröder, Project Manager MSR-Gebäudeleit-Technik bei Lieb TGA. Schon das ist ein Vorteil, der sich bei einer Anlage dieser Größe bemerkbar macht.

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  • Städtische Krankenhaus Kiel

    Copyright: Städtische Krankenhaus Kiel
    Copyright: Städtische Krankenhaus Kiel

    Gebäudeautomatisierung von Priva Building Intelligence GmbH steuert Klima in Kieler Krankenhaus

    Im Sommer wird die Wohnung zu heiß, im Winter funktioniert die Heizung nicht richtig - was im privaten Haushalt oder in Unternehmen nur ärgerlich ist, kann in Krankenhäusern gefährliche Folgen haben. Während medizinischen Höchstleistungen gefeiert werden und ein reges Medieninteresse nach sich ziehen, ist die Technik, die im Hintergrund ebenso perfekt läuft und für selbstverständlich gehalten wird, weit seltener im Blickpunkt der Öffentlichkeit - es sei denn, sie fällt aus.

    Damit dieses Risiko so gering wie möglich gehalten wird, gibt es in Krankenhäusern ausgeklügelte Gebäudemanagementsysteme, die für das optimale Raumklima auch in so sensiblen Räumen wie Operationssälen oder Labors sorgen. Gesteuert werden diese Systeme mithilfe hochmoderner IT. Auch das Städtische Krankenhaus Kiel verfügte seit langem über eine solche Anlage, "die auch gut funktionierte - bis wir einen Laptop ans System anschließen wollten. Den brauchten wir, da die vorhandenen kleinen Displays an den Installationen nicht alles erfassten und wir nicht sämtliche Parameter im Kopf haben können", sagt Horst-Dieter Demske, verantwortlicher Mitarbeiter der Haustechnik. Da der alte Hersteller hier keine Lösung anbieten konnte, entschied man sich in Kiel nach einem kurzen Auswahlverfahren für die Systeme der Priva Building Intelligence GmbH.

    Die Steuerung der Temperatur und Feuchte, Pumpen, Ventile und Klappen in den mittlerweile 14 technischen Unterstationen regelt ein Priva Compri HX 8 E. Dieser frei programmierbare Regelcomputer besitzt zur Verwaltung verschiedenster regeltechnischer Anlagen eine Vielzahl von Schnittstellen. Im Kieler Krankenhaus hat man sich zur Vernetzung der zahlreichen DDC-Unterstationen (Direct Digital Control) für die Ethernet-Schnittstelle entschieden. Dadurch kann auch das vorhandene Netzwerk verwendet werden. Mit seinem PC kann Horst-Dieter Demske über TCP/IP das System von überall im Krankenhaus-Netzwerk unmittelbar ansprechen. Ist er unterwegs oder gibt es Störungen über Nacht, wird er per SMS benachrichtigt. Über Modem kann er sich schon von zu Hause aus ins System einloggen, um sich einen Überblick über den Zustand seiner Anlagen zu verschaffen.

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